Nachgedacht – Warum Sie sind, was Sie denken!

Sie reagieren auf die Erwartungen Ihres Gehirns

Lange haben Wissenschaftler geglaubt, dass unser Gehirn auf Informationen reagiert, die wir aus der Außenwelt empfangen. Neueste Erkenntnisse der Hirnforschung lassen aber darauf schließen, dass wir darauf reagieren, was unser Gehirn auf der Grundlage früherer Erfahrungen im jeweils nächsten Moment erwartet.

Die einfache Variante:

Wenn Sie morgens unter die Dusche gehen, dann haben Sie im Geiste schon die Empfindung des warmen Wassers vorweggenommen und ebenso den angenehmen Duft des Duschbades. Wenn alles so läuft wie „vorausberechnet“,
trocknen Sie sich ab, ohne überhaupt bewusst an den ganzen Vorgang gedacht zu haben.

Ganz anders in diesen Fällen:

  • Münchener Forscher haben 500 Patienten an bekannten Schmerz-Punkten mit der Akupunkturnadel behandelt, 500 andere an unwirksamen Punkten. Zum Erstaunen der Forscher berichtete die zweite Gruppe ebenfalls von einem Rückgang der Schmerzen.
  • Experten der Universität Turin haben herausgefunden, dass die Hoffnung auf Heilung zu Änderungen im Gehirn führt. Es werden vermehrt Endorphine (= körpereigene, schmerzstillende Mittel) ausgeschüttet, die die Aktivität des schmerzleitenden Nervensystem senken. Das Großhirn nimmt keine Reize wahr, der Mensch keinen Schmerz.
  • US-Forscher kamen nach einer Studie mit Zimmermädchen zu dem Schluss, dass selbst die positive Wirkung von körperlicher Betätigung auf die Gesundheit auf eine entsprechende Erwartungshaltung zurückzuführen ist. Waren sich die Zimmermädchen der gesundheitsfördernden Wirkung ihrer Arbeit bewusst, befanden sie sich nach wenigen Wochen tatsächlich in einer besseren körperlichen Verfassung als ihre Arbeitskolleginnen, die nicht über den positiven Effekt ihrer Tätigkeit aufgeklärt worden waren. Und das, obwohl sich das Verhalten der Zimmermädchen nicht veränderte!

Was sagt Ihnen das?

Stellen Sie sich vor, dass Sie sich bei bestimmten Aufgaben immer wieder einreden „Das schaffe ich sowieso nicht.“ oder „Das wird doch nie was.“ Sie ahnen die Antwort? Richtig, das Gehirn kennt Ihre Erwartung und reagiert darauf.

Es wurde von klein auf darauf konditioniert. Unabhängig davon, ob das Erwartete als nächstes tatsächlich geschieht
oder nicht. Und jetzt kommt der Punkt: Weil Ihr Gehirn davon ausgeht, dass etwas auf bestimmte Weise geschieht, erhalten Sie als Ergebnis oft genau das, was Sie erwarten.

Trainieren Sie positive Erwartungen

Deshalb ist es überaus wichtig, positive Erwartungen zu haben und zu trainieren. Wenn Sie negative Erwartungen durch positive ersetzen – wenn Sie also daran glauben, das das, was Sie wollen, auch möglich ist, dann
übernimmt Ihr Gehirn tatsächlich die Aufgabe, diese Möglichkeit zu realisieren. Und mehr noch: Ihr Gehirn erwartet, dass das gewünschte Ereignis eintritt.

Selbsttest

Testen Sie es mal, was mit Ihrem Selbstvertrauen geschieht, wenn Sie vor einem Spiegel stehen, mit hängenden Schultern, verkniffenem Blick und sich einreden, das alles nichts nützt, egal was Sie auch tun.

Und danach stellen Sie sich gerade hin, ziehen die Schultern nach hinten, halten den Kopf gerade und sagen sich dann klar und deutlich, was Sie vorhaben. Verkünden Sie, dass Sie es schaffen und weisen Sie Ihr Gehirn an, daran fest zu glauben! Was meinen Sie, was passiert? Probieren Sie’s aus.

Falls es nicht geklappt hat – hier erhalten Sie professionelle Unterstützung und Hilfe. Natürlich auch dann, wenn Sie es noch nicht probiert haben, sondern es von Anfang an richtig machen wollen.

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